Homöopathie 2019-04-22T20:45:26+02:00

Homöopathie

Homöopathie – Was ist das eigentlich?

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Ideologie, welche auf Samuel Hahnemann beruht. Dieser deutsche Arzt veröffentlichte ab 1796 seine Vorstellung, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt wird. Ein wissenschaftlich anerkannter Nachweis über die pharmakologische Wirksamkeit konnte nicht erbracht werden. Die Homöopathie ist eine eigenständiges  Therapieverfahren mit einer klar definierten Vorgehensweise welche seit über 200 Jahren von Ärzten und Heilpraktikern bei akuten, sowie chronischen Erkrankungen zum Einsatz gebracht wird.

Ihr Name setzt sich aus den griechischen Wörtern „Homoion“ = ähnlich und „Pathos“ = leiden zusammen. Nach der Vorstellung von Samuel Hahnemann sollte ein homöopathisches Arzneimittel in der Lage sein, bei einem gesunden Menschen bestimmte Krankheitssymptome hervorzurufen. Wenn nun ein Kranker ähnliche Symptome hat wie die, welche von der Arznei beim Gesunden hervorgerufen werden, so sollte dieses Arzneimittel die Krankheit lindern.

Samuel Hahnemann:

„Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!“ (Zitat von Hahnemann)

Man kann die Homöopathie auch als Reiztherapie bezeichnen, die die Selbstheilungskräfte des Organismus aktivieren soll bzw. in die richtigen Bahnen lenken soll.


Die klassische Homöopathie

… basiert auf über 200 Jahre Erfahrung … versucht den den Menschen als Ganzes zu behandeln … soll die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren … ist in allen Lebensphasen möglich

  • Kindheit
  • Pubertät
  • Schwangerschaft
  • Klimakterium
  • im Alter

… kann Kindern mit ADHS, Hyperaktivität und Ängsten, sowie bei Problemen bei der Eingewöhnung z.B. im Kindergarten und Schule helfen … wirkt begleitend zu anderen Therapieverfahren und versucht Nebenwirkungen zu lindern.

… wird oft dort eingesetzt, wo andere Therapieverfahren keine oder wenig Hilfe aufweisenen, zum Beispiel bei…

  • Entwicklungsstörungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • chronischen Erkrankungen
  • chronischen Schmerzen
  • Erschöpfungszustände und Stresssymptome
  • Traumata
  • Kinderwunsch
  • Beschwerden in den Wechseljahren und Menstruationsbeschwerden / Mensesstörungen

In der Homöopathie wird die Krankheit nicht als isoliertes Geschehen betrachtet, das nur ein einzelnes oder mehrere Organe betrifft (so als sei z. B. nur der Magen krank), sondern als Ausdruck einer Störung des ganzen Organismus. Die Homöopathie betrachtet einen Menschen immer in seiner Gesamtheit, wozu auch Gemütsverfassung, Lebensgewohnheiten usw. gehören.

Wie läuft den eine homöopathische Behandlung ab?  

Die Behandlung im Akutfall (selbstverständlich nicht bei akuten, lebensbedrohlichen oder potentiell lebensbedrohlichen Erkrankungen) 

Während des Anamnesegesprächs, welches in Akutfällen in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten dauert, nehmen  wir alle Ihre Symptome und Veränderungen auf, die zu ihrem akuten Krankheitsgefühl gehören, und führe eine kurze Untersuchung durch.

Erhoben werden dabei:

  • Causa = krankheitsauslösende Faktoren, sofern diese bestimmbar sind
  • Lokalisation = Ort der Beschwerden
  • Sensation = Art und Stärke der Empfindung gemeint ist
  • Modalitäten = Art und Weise, wie und wodurch sich das Befinden bessert oder verschlechtert
  • Begleitsymptome der Erkrankung = sonstige Veränderungen, wie z.B. ungewöhnliches Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln

Die chronische/ miasmatische Behandlung

Vor Behandlungsbeginn werden wir Ihnen einen ca. 30 Seiten umfassenden Fragebogen geben oder zusenden, mit der Bitte, diesen möglichst ausführlich auszufüllen – damit erheben wir Ihre Krankengeschichte und die Ihrer Vorfahren, um wichtige miasmatische Hinweise zu erhalten. Den ausgefüllten Fragebogen können Sie mir per Post zusenden oder zum ersten Gespräch mitbringen.

Im Anamnesegespräch erfolgt die

  • Aufnahme aller lokalen Symptome und Organbefunde vom Kopf bis zu den Füßen
  • Aufnahme aller allgemeinen Symptome
  • Aufnahme aller Besonderheiten im Rahmen der persönlichen Lebensentwicklung und Ihrer Familiengeschichte.

Zusätzlich werden wir alle verfügbaren diagnostischen Ergebnisse wie z.B. Laborergebnisse, EKG, Röntgenaufnahmen etc. aufnehmen.  Aus all diesen Informationen ergibt sich die Gesamtheit aller Zeichen und Symptome, die wir für die chronische Behandlung benötigen. Bitte bringen Sie deshalb zum ersten Anamnesegespräch Kopien aktueller Befunde, evtl. vorhandene Blutbilder (falls nicht vorhanden besteht in unserer Praxis jederzeit die Möglichkeit diese bei Bedarf selbst anzufordern), sowie eine Liste der aktuellen Medikamente und evtl. von Ihnen eingenommene Nahrungsergänzungsmittel mit. Das erste Anamnesegespräch dauert ca. 1-2 Stunden.  Folgetermine zur Verlaufskontrolle dauern ca. 30 – 45 Minuten und finden anfangs erfahrungsgemäß alle 4-6 Wochen statt, später bei Bedarf. Während der laufenden Therapie sind wir mit Ihnen in engem Kontakt um den Verlauf der Behandlung abschätzen zu können und um bei sich verändernder Symptomatik möglichst schnell zu reagieren und die Situation dann neu Beurteilen zu können.

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